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2025 Camino del Norte: Huesca & Jaca

Huesca

In Huesca beginnt unsere Stadtbesichtigung an einem regnerischen Tag, der die Stadt in ein sanftes, melancholisches Licht taucht. Während der Regen unaufhörlich auf das Kopfsteinpflaster prasselt, schlendern wir durch verwinkelte Gassen und kommen an der imposanten Stierkampf Arena vorbei – ein ehrwürdiges Relikt, das von vergangenen Traditionen und hitzigen Kämpfen erzählt. Ihre massiven Mauern und die raue Fassade spiegeln den Geist einer Zeit wider, in der Leidenschaft und Mut untrennbar miteinander verknüpft waren.

Doch der Höhepunkt unseres Tages erwartet uns an der majestätischen Kathedrale, die wir leider nur von außen betrachten und nicht besichtigen können. In Spanien ist Siesta um die Mittagszeit.

Inmitten dieser Symphonie aus Regen, Geschichte und Spiritualität verweben sich Vergangenheit und Gegenwart.

Jaca Tag 1

Auf unserer alten Landkarte erscheint der Weg nach Jaca als pittoreske, gelb-grüne Schlangenlinie, die sich elegant über die Berge windet. Heute rasen wir auf einer modernen, vierspurigen Straße, durchzogen von imposanten Tunneln, doch die schöne Berglandschaft verzaubert uns weiterhin. Obwohl uns der perfekte Fotostopp fehlt, genießen wir jeden Moment des Ausblicks. In Jaca stoßen wir auf einen kostenlosen Stellplatz für Camper mit Frisch- und Grauwasserversorgung – ein praktischer Halt. Strom mag fehlen, aber das hält uns nicht auf: Zwei bis drei Tage ohne elektronische Ablenkung sind für uns eher eine willkommene Auszeit.

Mit Vorfreude erklimmen wir die zahlreichen Treppenstufen, die uns in die noch schlafende Altstadt führen und den Charme vergangener Zeiten hautnah spüren lassen.

Die Zitadelle in Jaca thront über der Stadt und erzählt von längst vergangenen Zeiten. Einst als strategischer Schutzposten errichtet, verkünden ihre massiven Steinmauern noch heute von historischen Auseinandersetzungen und der Bedeutung dieser Grenzregion. Am Fuße der Zitadelle grasen friedlich Rehe auf den saftigen Wiesen, was einen malerischen Kontrast zwischen der rauen, ehrwürdigen Architektur und der sanften Natur bildet.

Heute ist die Zitadelle nicht nur ein beeindruckendes Denkmal, sondern auch ein beliebter Aussichtspunkt, der uns einen weiten Blick über Jaca und die umliegenden Berge schenkt. Ein absolutes Highlight für alle, die Geschichte und Natur gleichermaßen lieben.

Jaca Tag 2

In Jaca fühlen wir uns so wohl, dass wir spontan beschließen, einen Tag länger zu bleiben. Nicht zuletzt weil es ein wunderschöner sonniger Tag ist. Heute führt uns unser Weg erneut zur Puente de San Miguel. Ein Spot, an dem wir gestern den perfekten Moment für einen Drohnenflug verpasst haben (Stop mit Record-Symbol verwechselt, ich Dussel). Dieses Mal haben wir die Chance, noch einmal die faszinierende Aussicht einzufangen.


Danach wandern wir flussabwärts entlang des malerischen Rio Aragón. Am Ende des Pfades überqueren wir eine rustikale Holzhängebrücke, die uns auf die gegenüberliegende Seite von Sinais bringt, bevor wir schließlich zurück nach Jaca wandern. Diese Route ist Teil des Camino Aragonés, der seinen Ursprung am Somportpass hat und uns mit jedem Schritt ein Stück unseres baldigen Vorhabens auf den Camino del Norte näher bringt.

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